Ein Daumen, ein Fußballfeld.

Im Rahmen der Ausstellung „AMAZONIA" von Sebastião Salgado und unter dem Motto „Die Zukunft ist indigen" haben junge Künstlerinnen und Künstler der Jugendwerkstatt Chorweiler des JFW Köln e. V. während der gesamten Ausstellungszeit an einem wachsenden Gebilde gearbeitet.

Statistischen Werten zufolge* wurde im Jahr 2024 pro Minute eine Fläche von 18 Fußballfeldern indigenen Regenwalds zerstört. Das entspricht etwa 25.000* Fußballfeldern pro Tag

Dabei hinterließen die Kunstschaffenden symbolisch einen Daumenabdruck, der im Einzelnen für eine zerstörte Fläche in der Größe eines Fußballfeldes steht. Der Prozess wurde als Teil eines lebendigen Werkes betrachtet. So ist es ihnen gelungen, die erschreckende Wirklichkeit im künstlerischen Prozess auf eine Weise darzustellen, der man sich nicht verschließen kann.

Der Arbeitsprozess fand sowohl im Rautenstrauch-Joest-Museum als auch in der Jugendwerkstatt in Köln-Chorweiler statt. Dabei verstanden die Jugendlichen die Jugendwerkstatt Chorweiler bewusst als erweiterten Werkraum des Museums.

Die gesamte Rolle zeigt 25.000 Fingerabdrücke, die mit einem Fingerzähler erfasst wurden.

*Je nach Quelle

Rautenstrauch-Joest-Museum Kulturen der Welt

Cäcilienstraße 29-33

50676 Köln

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Zu Gast im Atelierhaus Delmenhorster Straße Köln

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Projektvorstellung im Rautenstrauch-Jost-Museum